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ISBN/EAN: 978-3-593-50320-2
Einband: Paperback
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Auflage:
3. Auflage 2015
3. Auflage 2015
Erschienen am:
15.07.2015
15.07.2015
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
290 S.
290 S.
Format (T/L/B):
1.7 x 21.5 x 14.1 cm
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Der Weg zum Doktortitel
Strategien für die erfolgreiche Promotion
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Beschreibung
InhaltsangabeInhalt Vorwort zur dritten Auflage 9 1Welche Motivation braucht es? - Probleme in der Arbeits- und Lebenssituation erkennen und bewältigen 15 Die Lust zu promovieren und andere Beweggründe 17 Die Promotion - ein Sprungbrett in die Karriere? 18 Welche Motive braucht es noch? 20 Der Doktorand als einsamer Einzelkämpfer - was die Arbeitssituation so belastend macht 27 "Lebensabschnitt Promotion" - der Doktorand in der Gesellschaft 33 Der Doktorand und seine Diss - eine spannungsreiche Beziehung 44 Das Verhältnis zu Doktorvater oder Doktormutter 49 2Verschiedene Wege zur Promotion - neue Entwicklungen und Anforderungen 59 Die zwei Modelle des Promovierens 60 Strukturiertes Promovieren - weniger Probleme? Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen und Graduiertenzentren 63 Internationalisierung und Promovieren - Wie organisiert man Auslandsaufenthalte? 76 Plagiate und die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis 90 Kumulative Dissertation - eine geeignete Alternative? 94 Promovieren mit Kind 98 Promovieren neben dem Beruf 110 Fazit: Wie Sie sich wappnen können - Strategien, die weiterhelfen 117 3Die Doktorarbeit "managen" - zwischen Zeitmanagement und Selbstorganisation 120 Vom Leid mit der Zeit - warum die Diss oft Jahre verschlingt 122 Die Sache anpacken - vom Vorhaben zum Arbeitsprojekt 124 Die Finanzierung des Projekts - Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle oder Stipendium? 131 Das Wichtigste: die eigenen Ziele 136 Realistische Arbeitsplanung und Zeitmanagement 138 Das Controlling der Promotion 151 Tipps für den Arbeitsalltag 154 Fazit: Gutes Selbstmanagement ist gefragt! 159 Exkurs: Promotionscoaching hilft Probleme bewältigen 161 4Erste Schritte des Projekts - Thema und Literatur in den Griff bekommen 176 Themensuche und Themenwahl 177 Das Exposé 190 Literaturauswertung - Lesen mit Ergebnis 192 Empfehlungen zum ökonomischen Lesen 194 Literaturverwaltung - die elektronische Kartei 197 Fazit: Zeitlimits als Selbstkontrolle 202 5Wissenschaftliches Schreiben als lebendiger Prozess - Schreibprobleme überwinden 203 Lust und Last des Schreibens 205 Das kognitive Modell des Schreibens 207 Schreiben und Persönlichkeit - die subjektive Seite 211 Das kreative wissenschaftliche Schreiben 212 Techniken des kreativen wissenschaftlichen Schreibens 214 Wissenschaftliches Schreiben lebendig gestalten 225 Schreiben in verschiedenen Arbeitsphasen 243 Feedback in der Überarbeitungsphase 249 Der Eintritt in die Scientific Community will geplant sein! 254 6Zum krönenden Abschluss: Präsentation und Publikation 257 Präsentation und Selbstpräsentation 258 Zum Ende kommen - Tipps für die Schlussphase 263 Übungen zur Selbstbestärkung und Selbstbehauptung 264 Vorbereitung auf die Disputation 269 Grundprinzipien der Vortragsgestaltung 271 Die Phase "danach" - die Veröffentlichung und die weitere Perspektive 278 Literatur 285
Über Helga Knigge-Illner
Dr. Helga Knigge-Illner ist Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin sowie Autorin verschiedener Studienratgeber.
Leseprobe
Vorwort zur dritten Auflage In Deutschland wird erstaunlich viel promoviert: Pro Jahr werden rund 25?000 Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Damit liegt Deutschland im Verhältnis zu den Einwohnern an der Spitze der europäischen Länder und der USA. Fast jeder fünfte Hochschulabsolvent strebt den Doktortitel an (Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013). Was motiviert Menschen dazu, sich vier bis fünf Jahre lang auf ein Promotionsprojekt einzulassen, das bekanntermaßen nicht leicht zu bewältigen ist? Liegt der Anreiz im Doktortitel, der soziales Ansehen und eine aussichtsreiche Karriere verspricht? Oder ist es die Wissenschaft selbst, die den Geist zu diesem Projekt herausfordert? Auf diese Fragen geben Interviews mit Doktoranden, die nach ihren Motiven befragt wurden, in diesem Buch Antwort. Als reizvolle Aufgabe mag das Promovieren zu Beginn des Projekts erscheinen. Später, im weiteren Verlauf des Arbeitsprozesses, treten jedoch die Belastungen in den Vordergrund und führen dazu, dass das Promovieren als ein "hartes Geschäft" erlebt wird: Denn es fordert einen ganz, bringt viel Stress mit sich, ist sehr langwierig und führt an die Grenzen des Selbstbewusstseins. Um das Ziel trotzdem zu erreichen, braucht es eine starke und anhaltende Motivation. Dieses Buch will nicht nur ein besseres Verständnis der Probleme von Promovierenden ermöglichen, sondern Ihnen auch die Einstellung vermitteln, dass viele Schwierigkeiten zu überwinden oder abzuwenden sind. Dazu ist es insbesondere notwendig, mit nüchterner Reflexion und adäquaten Handlungs- und Arbeitsstrategien an das Projekt heranzugehen. Solche hilfreichen Strategien, die ich in meiner Beratungstätigkeit mit Promovierenden - in Form von Workshops, Einzel- und Gruppencoachings - mit Erfolg erprobt habe, möchte ich Ihnen als Rüstzeug an die Hand geben. Sie sind gleichfalls geeignet, Ihre Arbeitsmotivation und auch die Lust an der Sache zu fördern. Damit Sie wissen, welche Probleme auf Sie zukommen können, werden Sie anhand von zahlreichen Fallbeispielen und Berichten Genaueres über die Nöte der Doktoranden erfahren: Zum Beispiel über ihre Angst vor dem Schreiben, die mitunter Schreibblockaden hervorruft, ihre Unsicherheit bei einsamen Entscheidungen über die richtige wissenschaftliche Vorgehensweise und ihr häufig problematisches Verhältnis zu Doktorvater oder Doktormutter. Manche der Probleme werden durch institutionelle Bedingungen hervorgerufen - durch die formalen und qualitativen Anforderungen an die Dissertation, die Art der Betreuungsstruktur beziehungsweise deren Wahrnehmung durch die persönlichen Betreuer -, aber auch durch die besondere Lebenssituation von Doktoranden in unserer Gesellschaft. Auch diese wichtigen Bedingungen wird das Buch in den Blick nehmen. Andererseits sind es spezielle psychische Konstellationen, die Promovierende anfällig machen für Belastungen durch ihre Doktorarbeit: ihr meist sehr hohes Ego-Involvement und ihre fast immer spannungsreiche emotionale Beziehung zu ihrer "Diss". Mit anderen Worten: Die Anforderungen des Promotionsprojekts treffen auf ein sensibles Ich, das sich schwer tut, die äußeren wie auch die inneren Maßstäbe zu erfüllen. Aus diesem Wechselspiel entwickelt sich die Brisanz der Probleme. Wenn Sie gerade eine Promotion planen, wird diese Betrachtung Ihnen helfen, im Voraus einzuschätzen, was da auf Sie zukommt: Dann können Sie sich entsprechend wappnen. Wenn Sie bei der Lektüre zu dem Schluss kommen, dass Sie sich lieber nicht darauf einlassen wollen, dann ist es womöglich auch besser so. Falls Sie gerade "mittendrin" stecken, hilft das Buch Ihnen vielleicht zu verstehen, warum Sie mit Ihrer Diss solche Schwierigkeiten erleben. Es kann sicher auch tröstlich sein zu erfahren, dass ein Großteil Ihrer Probleme ganz normal ist und andere Doktoranden Ähnliches durchmachen! Aber Sie erfahren auch, wie Sie es besser machen können! Durch Reformen des europäischen Wissenschaftssystems haben sich an den Universitäten auch die Betreuungsstrukturen für Doktoranden seit den neunziger Jahren verändert. Die Neuauflage nimmt Bezug auf diese aktuellen Entwicklungen. Mit den verschiedenen Formen der "strukturierten Promotion" eröffnen sich neue Wahlmöglichkeiten: Doktoranden können selbst entscheiden, ob sie die traditionelle Form der sogenannten Individualpromotion - nach dem Meister-Schüler-Modell - bei ihrem ausgewählten Professor wählen oder einem Graduiertenkolleg beziehungsweise einer Graduiertenschule den Vorzug geben und damit im Rahmen eines kooperativen Forschungsprojekts an ihrer Dissertation arbeiten. Kapitel zwei dieses Buches, das durch neue Themen wesentlich erweitert wurde, stellt die verschiedenen Wege vor, die zur Promotion führen, und macht deutlich, dass auch mit den strukturierten Programmen besondere und erweiterte Anforderungen an die Doktoranden gestellt werden: So zum Beispiel die frühzeitige Integration in die wissenschaftliche Gemeinde und die Weiterbildung in wissenschaftlicher und sozialer Kompetenz. Als neues Thema werden auch die Anforderungen betrachtet, die infolge der zunehmenden Internationalisierung der Wissenschaft auf Doktoranden zukommen: die Organisation von Auslandsaufenthalten, die Kooperation mit internationalen Forschern und die Bildung von Netzwerken. Diese neuen Anforderungen sind Herausforderung und Chance zugleich, frühzeitig an der wissenschaftlichen Karriere zu arbeiten. Ein weiterer, neu bearbeiteter Aspekt geht von der vieldiskutierten Entdeckung von Plagiaten in Doktorarbeiten von bekannten Politikern aus. Vertreter der Scientific Community trafen Maßnahmen zur "Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis", mit denen sich Doktoranden vertraut machen sollten. Sie sollten die verschiedenen Arten des Plagiierens kennen und Vorsichtsmaßnahmen treffen, denn manche Plagiate entstehen auch unbeabsichtigt. Eine zumindest in den geistes und sozialwissenschaftlichen Fächern neue Form der Promotion stellt die kumulative Dissertation dar, die es erlaubt, eine Reihe eigener, bereits publizierter Artikel zur Anerkennung als Promotionsschrift einzureichen. Das mag ein schnelleres Vorankommen ermöglichen, wenn man frühzeitig mit dem Publizieren begonnen hat. Zu diskutieren sind aber auch die Hindernisse und Nachteile dieser Promotionsmöglichkeit. Am Ende des dritten Kapitels findet sich als ein weiteres neues Unterkapitel der Exkurs "Promotionscoaching hilft Probleme bewältigen". Er beschreibt die Probleme, die zum Gegenstand von Coachings werden können, und führt dessen Arbeitsweise und Wirkungen anhand von Fallbeispielen und Berichten vor Augen. Sollten Sie selbst bei Ihrer Arbeit in Schwierigkeiten geraten, die Sie allein nicht meistern können, wird Ihnen dieses Kapitel helfen, sich entsprechende Unterstützung zu suchen. Zum Inhalt der einzelnen Kapitel Im Fokus des ersten Kapitels stehen die Arbeits- wie auch die Lebenssituation von Doktoranden und deren Belastungsfaktoren und Defizite. Der Blick richtet sich auf den "einsamen Einzelkämpfer am Schreibtisch" wie auch den Prozess der psychosozialen Entwicklung des Promovenden. Viele Fallbeispiele beleuchten die spannungsreiche Beziehung des Doktoranden zu seiner Diss und das häufig problemgeladene Verhältnis zu Doktorvater und Doktormutter. Im zweiten Kapitel werden die zwei Grundmodelle des Promovierens - die Individualpromotion und das strukturierte Promovieren - und deren Varianten vorgestellt und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert. Gefragt wird dann, welche Chancen und Anforderungen sich aus neueren Entwicklungen wie der internationalen Kooperation der Wissenschaftler und der Möglichkeit der publikationsbasierten Promotion herleiten. Darüber hinaus wird auf das Problem des Plagiierens und empfehlenswerte Gegenmaßnahmen eingegangen. Die weiteren Kapitel werden Ihnen in sehr konkreter Weise Strategien an die Hand geben, mit denen Sie die gefährlichsten Klippen umschiffen und Ihre eigenen Kräfte optimal n...
Schlagzeile
Aktualisierte Neuauflage des Erfolgsratgebers